Zeitleiste: Geschichte
Film: „Von Kamingesprächen zum wesentlichen Entscheidungsorgan“
Dieser Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte des Europäischen Rates von seiner Gründung bis zum heutigen Tag nach. Er zeigt wichtige Meilensteine der vergangenen Jahrzehnte, die den Entscheidungsfindungsprozess der Staats- und Regierungschefs der EU geprägt haben.
Die Geschichte wird aus der Sicht derjenigen erzählt, die Zeugen des Wandels des Europäischen Rates zum heutigen zentralen Entscheidungsorgan waren.
Erfahren Sie mehr über die Ereignisse und die Verträge, die die Rolle des Europäischen Rates, des Rates der EU, der Euro-Gruppe und des Euro-Gipfels geprägt haben.
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1997
13. DezemberEinsetzung der Euro-Gruppe
Der Europäische Rat billigt die Einsetzung der Euro-Gruppe – ein informelles Gremium, in dem die Finanzminister der Länder vertreten sind, deren gemeinsame Währung der Euro ist. Die erste Sitzung der Euro-Gruppe findet am 4. Juni 1998 auf Schloss Senningen in Luxemburg statt.
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1999
1. JanuarGeburtsstunde des Euro als virtuelle Währung
Der Euro wird in elf Mitgliedstaaten eingeführt: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.
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2001
1. JanuarGriechenland tritt dem Euro-Raum bei
Griechenland ist der 12. Mitgliedstaat der EU, der den Euro als Währung einführt.
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2002
1. JanuarDer Euro kommt in Umlauf
Ab dem 1. Januar 2002 treten Euro-Banknoten und ‑Münzen an die Stelle der nationalen Währungen.
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2003
1. FebruarDer Vertrag von Nizza
Mit dem Vertrag von Nizza wird die institutionelle Reform der EU im Hinblick auf die künftige, auf 27 Mitgliedstaaten erweiterte EU eingeleitet. Auf Ebene des Rates wird die Möglichkeit zur Beschlussfassung mit qualifizierter Mehrheit ausgedehnt und der Grundsatz der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten eingeführt.
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2004
10. SeptemberDer erste ständige Präsident der Euro-Gruppe
Die Euro-Gruppe beschließt, einen ständigen Präsidenten für einen Zeitraum von zwei Jahren einzusetzen.
Auf einer informellen Tagung des Rates „Wirtschaft und Finanzen“ (ECOFIN) in Scheveningen wird Jean-Claude Juncker zum ersten ständigen Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt. Seine Amtszeit läuft vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2006.
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2006
1. SeptemberJean-Claude Juncker wird erneut Präsident der Euro-Gruppe
Er wird für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt.
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2007
1. JanuarSlowenien tritt dem Euro-Raum bei
Slowenien ist der 13. Mitgliedstaat der EU, der den Euro als Währung einführt.
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2008
1. JanuarZypern und Malta treten dem Euro-Raum bei
Damit gehören jetzt 15 Länder zum Euro-Raum.
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2008
12. OktoberDer Euro-Gipfel wird aus der Taufe gehoben
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy schlägt ein regelmäßiges Treffen der Staats- und Regierungschefs des Euro-Raums vor. Die erste Tagung findet am 12. Oktober 2008 statt. Die folgenden Gipfel finden im Mai 2010, im März 2011, im Juli 2011 und im Oktober 2011 in Brüssel statt.
Die Tagungen des Euro-Gipfels dienen der Koordinierung der Wirtschaftspolitik im Euro-Raum. An den Tagungen nehmen auch der Präsident des Euro-Gipfels und der Präsident der Europäischen Kommission teil.
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2009
1. JanuarDie Slowakei tritt dem Euro-Raum bei
Die Slowakei wird zum 16. Mitgliedstaat des Euro-Raums.
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2009
1. DezemberProtokoll Nr. 14 zum Vertrag von Lissabon
Das Protokoll Nr. 14 zum Vertrag von Lissabon, das die Rolle der Euro-Gruppe festlegt, tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft. Die Minister der Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, treten zu informellen Sitzungen zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit der einheitlichen Währung zu erörtern, und sie wählen einen Präsidenten für zweieinhalb Jahre.
Mit dem Vertrag von Lissabon wird außerdem die Geschäftsordnung des Rates dahin gehend geändert, dass an Abstimmungen des vollzähligen Rates (Wirtschaft und Finanzen) über Fragen, die ausschließlich den Euro-Raum betreffen, nur Mitglieder der Euro-Gruppe teilnehmen dürfen.
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2011
1. JanuarEstland tritt dem Euro-Raum bei
Estland führt als 17. Mitgliedstaat den Euro als Währung ein.
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2013
21. JanuarWahl des Präsidenten der Euro-Gruppe
Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem wird zum Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt. Er ist der zweite ständige Präsident der Euro-Gruppe seit deren Bestehen.
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2014
1. JanuarLettland tritt dem Euro-Raum bei
Lettland wird zum 18. Mitgliedstaat des Euro-Raums.
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2015
1. JanuarLitauen tritt dem Euro-Raum bei
Der Euro-Raum hat jetzt 19 Mitglieder: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.
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2015
13. JuliJeroen Dijsselbloem wird für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten der Euro‑Gruppe gewählt
Jeroen Dijsselbloem wird für eine zweite Amtszeit von zweieinhalb Jahren zum Präsidenten der Euro‑Gruppe ernannt.
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2017
4. DezemberWahl des Präsidenten der Euro-Gruppe
Der portugiesische Finanzminister Mário Centeno wird zum Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt. Er ist der dritte ständige Präsident der Euro-Gruppe seit deren Bestehen.
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2020
9. JuliPaschal Donohoe wird neuer Präsident der Euro-Gruppe
Die Euro-Gruppe wählt den irischen Minister der Finanzen und Minister für öffentliche Ausgaben und Reformen, Paschal Donohoe, zu ihrem Präsidenten. Das Verfahren ist in Protokoll Nr. 14 des EU-Vertrags vorgesehen.
Der neue Präsident tritt sein Amt am 13. Juli 2020 an. Die Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre.
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2022
5. DezemberPaschal Donohoe wird zum Präsidenten der Euro-Gruppe wiedergewählt
Die Euro-Gruppe wählt den irischen Finanzminister Paschal Donohoe für weitere zweieinhalb Jahre zum Präsidenten der Euro-Gruppe. Seine zweite Amtszeit beginnt am 13. Januar 2023.
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2023
1. JanuarKroatien tritt dem Euro-Raum bei
Kroatien wird zum 20. Mitgliedstaat des Euro-Raums.
Erste Sitzung der Euro-Gruppe mit Kroatien im Januar 2023 -
2025
7. JuliPaschal Donohoe für dritte Amtszeit als Präsident der Euro-Gruppe bestätigt
Die Euro-Gruppe wählt Paschal Donohoe, irischer Minister der Finanzen, einvernehmlich erneut zu ihrem Präsidenten. Er ist seit dem 13. Juli 2020 im Amt und beginnt seine dritte Amtszeit am 13. Juli 2025. Das Mandat läuft für zweieinhalb Jahre.
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2025
18. NovemberMakis Keravnos wird amtierender Präsident der Euro-Gruppe
Infolge des Rücktritts des Präsidenten der Euro-Gruppe Paschal Donohoe wird der zyprische Minister der Finanzen Makis Keravnos am 18. November 2025 amtierender Präsident. Im Einklang mit den Arbeitsmethoden der Euro-Gruppe wird er diese Funktion wahrnehmen, bis ein neuer Präsident gewählt wird.
Makis Keravnos, amtierender Präsident der Euro-Gruppe -
2025
11. DezemberKyriakos Pierrakakis zum Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt
Die Euro-Gruppe wählt den griechischen Wirtschafts- und Finanzminister Kyriakos Pierrakakis im Einklang mit dem Verfahren in Protokoll Nr. 14 der EU-Verträge zum Präsidenten der Euro-Gruppe.
Der neue Präsident tritt sein Amt am 12. Dezember 2025 an; die Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre.
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2026
1. JanuarBulgaria joins the euro area
Bulgaria becomes the 21st member of the euro area.
Bulgaria joining euro area ceremony
Letzte Überprüfung: 29. Mai 2026